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Reisegesundheit

Indien – gesund erleben.

Hier ist alles, was du wissen musst.

So vielseitig wie das Land Indien ist, so unterschiedlich sind die Möglichkeiten, es zu erleben aber auch die gesundheitlichen Risiken, die du bedenken musst.

Klar ist: Je weiter du dich von den Zentren wegbewegst und je stärker du mit den Menschen (und Tieren) in Indien interagierst, umso höher ist dein Risiko.

Die gesundheitlichen Risiken bei einer Indien-Reise lassen sich grob in drei Kategorien aufteilen.

  1. Lebewesen, die du nicht sehen kannst (Viren, Bakterien)
  2. Kleine Lebewesen (z.B. Insekten)
  3. Grosse Lebewesen (Affen, Hunde, Schlangen …)

Die gute Nachricht: Du kannst dich gegen sehr viele Gefahren im Vorfeld impfen lassen. Lade dir dazu unser Handbuch „Namasté Indien“ kostenlos herunter. In diesem Handbuch findest du alle Informationen rund um sinnvolle und notwendige Impfungen sowie weitere wichtige und interessante Tipps und Tricks für deine Gesundheit auf Reisen.

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Lebewesen, die du nicht sehen kannst

Indien ist eines der bevölkerungsreichsten Länder unserer Erde. Der Ausbau der hygienischen und sanitären Einrichtungen kann mit dem Bevölkerungswachstum nicht Schritt halten. Daher sind Keime, die durch Wasser und Nahrung übertragen werden, dort noch wesentlich präsenter.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Typhus
  • Cholera
  • Hepatitis A
  • Shigellose (bakterielle Ruhr)

Gegen die Erkrankungen schützt du dich mit folgenden einfachen Regeln:

Leitungswasser

Vermeide jede Aufnahme von Leitungswasser. Nutze zum Trinken und Zähneputzen nur Wasser aus versiegelten Flaschen, bestelle keine kalten Getränke und kein Eis (Speiseeis und Eiswürfel) und wasche Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich mit Mineralwasser. Insbesondere Typhus und Cholera werden so häufig übertragen.

Kochen / Durchbraten

Cook it, boil it, peel it – or forget it. Beim Kochen oder Durchbraten von Lebensmitteln werden Keime zerstört. Stelle aber sicher, dass die Gerichte wirklich heiss sind – nur dann funktioniert dieser Effekt. Ein lauwarmes Curry von einer Strassenküche solltest du auf jeden Fall meiden. In einem Topf, der auf kleiner Flamme den ganzen Tag vor sich hin simmert, entsteht eher eine Art Petrischalen-Effekt, der Bakterien und Viren zur Vermehrung einlädt. Im Topf gibt es unterschiedlich warme Zonen. Auch wenn das Curry in der Mitte dampft, ist es am Rand möglicherweise nur lauwarm. Halte dich lieber an Restaurants.

Obst / Gemüse

Die Schale von Obst oder Gemüse funktioniert als Schutz. Wenn du sie entfernst, kannst du die Frucht gefahrlos essen. Achte beim Schälen aber darauf, das Fruchtfleisch nicht mit der Hand zu berühren, die schon mit der Schale in Berührung gekommen ist.

Körperflüssigkeiten

Die zweite grosse Gruppe von Viren und Bakterien wird durch Körperflüssigkeiten übertragen. Das bedeutet, du solltest beim Kontakt mit Einheimischen einige Grundregeln befolgen:

  • Achte auf Hygiene. Trinke nicht aus Gläsern oder von Flaschen, die schon andere benutzt haben. Das gleiche gilt natürlich für Besteck.
  • Vermeide es, mit Körperflüssigkeiten in Berührung zu kommen. Halte dich von Menschen fern, die niesen und husten.
  • Lass dir keine Tätowierungen oder Piercings stechen.
  • Den besten Schutz vor einer Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Erkrankung bieten Kondome. Am besten Markenkondome aus dem Heimatland mitbringen.
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Kleine Lebewesen

So lästig ein Mückenstich ist, so gefährlich kann er in einem tropischen Land werden. Der einfachste Grund ist, dass die meisten Menschen – insbesondere Kinder – dem Drang sich zu kratzen nicht widerstehen können. Dabei wird die Haut verletzt und dadurch für Keime durchlässiger. Zudem können an den Fingern oder Fingernägeln auch Keime haften, die beim Kratzen in die Haut eingearbeitet werden. So kann sich ein kleiner Mückenstich schnell infizieren und entzünden. Das beste Mittel dagegen ist ein Pflaster, das den Stich grossflächig abdeckt und das Kratzen mechanisch verhindert.

Am besten ist es aber natürlich, den Stich an sich zu verhindern. Hier haben sich folgende Methoden bewährt:

  • Trage helle langärmelige Kleidung und eine Kopfbedeckung. Orientiere dich an den Einheimischen.
  • Trage auf die ungeschützten Hautstellen Insektenspray auf. Sei dabei grosszügig. Ähnlich wie bei Sonnencreme gilt auch beim Insektenschutz: Ganz oder gar nicht. Bedenke hier auch deine Kopfhaut. Insekten lassen sich von Haaren nicht abhalten.
  • Schlafe immer – auch tagsüber – unter einem Moskitonetz. Prüfe bei Tageslicht, ob sich Mücken im Netz befinden und entferne diese. Stelle sicher, dass das Netz intakt ist und keine Risse und Löcher aufweist und dass es unter der Matratze eingeschlagen ist.
  • Für Profis: Wenn du ein eigenes Moskitonetz mitnimmst, achte auf die richtigen Maschenweite. Die Weite wird in mesh angegeben und sollte mindestens 156 mesh betragen. Das entspricht einem Maschendurchmesser von 2 mm. Je höher der mesh-Wert, umso dichter ist das Netz.
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Grosse Lebewesen

Die letzte Kategorie ist die einfachste, weil du die Tiere, vor denen du dich in Acht nehmen solltest, meist sehen kannst.

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Achte in Indien besonders auf Hunde. Es gibt dort unzählige streunende Hunde. Ein Grossteil von ihnen ist mit Tollwut infiziert. Tollwut ist eine tödliche Krankheit. Wer nicht binnen 24 Stunden nach dem Biss oder dem Kratzer eines mit Tollwut infizierten Tieres in einer Klinik behandelt wird, stirbt.

Halte dich und vor allem Kinder auf jeden Fall von streunenden Hunden fern. Indien ist das Land mit den meisten tollwutbedingten Todesfällen.

Praktisch alle Säugetiere können Tollwut übertragen – auch die knuffigen. Da Indien ein Land mit sehr hoher Tollwutgefahr ist, solltest du den Kontakt mit allen Tieren dort unbedingt meiden.

Die zweite Kategorie der gefährlichen Tiere in Indien sind Schlangen. In Indien gibt es einige Giftschlangen, die wichtigsten werden als „Big Four“ bezeichnet. Welche das im Einzelnen sind, ist aber unerheblich. Wenn du eine Schlange siehst, ziehst du dich umgehend und zügig zurück. Vermeide hektische Bewegungen.

Schlangen können sich sehr schnell bewegen. Sie agieren aber meist nur um sich zu verteidigen. Wenn du dich also zurückziehst, reduzierst du mit jedem Schritt die Gefahr eines Angriffs.

Schlangen können nichts hören aber Vibrationen wahrnehmen. Wenn du also fest auftrittst, warnst du die Schlange vor, so dass sie rechtzeitig fliehen kann. Hebe auch keine Steine oder Holzstücke vom Boden auf. Darunter könnte eine Schlange liegen.

Wenn es Wege gibt, nutze diese. Schlangen werden sich immer eher im Unterholz oder im Gras aufhalten. Trage festes Schuhwerk und nimm abends eine Taschenlampe mit. Schlangen sind meist nachtaktiv und fliehen vor dem Licht.

Weitere Informationen findest du in unserem Handbuch Namasté Indien, das du kostenlos herunterladen kannst.

Denke vor einer Reise nach Indien auf jeden Fall an die nötigen und sinnvollen Schutzimpfungen und Prophylaxe-Maßnahmen, zum Beispiel gegen Malaria, Typhus, Tollwut und Cholera. Plane dafür genügend Zeit ein.

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